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Jahreshauptversammlung 2014

Jahreshauptversammlung Feuerwehrverein

 

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung blickte der Vereinsvorsitzende Sascha Schmidt auf die Tätigkeiten des Jahres 2013 zurück. Auch 2013 war das Jahr durch viele Veranstaltungen geprägt, bei denen sich der 60 Mitglieder zählende Verein gut präsentieren konnte. Zum Osterfeuer, Martinsumzug und Weihnachtsmarkt strömten wieder zahlreiche Bürger und Bürgerinnen des Ortes und auch Interessenten aus den Nachbarorten. Der Martinsumzug erfreut sich dabei immer größerer Beliebtheit. Auch der lebendige Adventkalender, an dem die Feuerwehr wie auch im letzten Jahr teilgenommen hat, konnte als sehr erfolgreich abgearbeitet werden. Einmalig war sicherlich auch das 2013er Osterfeuer. Aufgrund der Witterung brannte das Feuer nicht so recht ab, was auch die anderen Feuerwehren der umliegenden Orte zu spüren bekamen. Kurzerhand wurde dann ein Maifeuer organisiert, welches so seit einigen Jahren wieder Prämiere in Hohendodeleben feiern konnte.

 

 

Der eigentliche Zweck des Vereins, zu dem die Einnahmen der Feste und Veranstaltungen genutzt werden (der Förderung der Ortsfeuerwehr Hohendodeleben), wurde auch 2013 wieder rege verfolgt. So konnte die Jugendfeuerwehr finanziell aber auch Tatkraft zu ihrem Jubiläum unterstützt werden. Als Geschenk gab es für die Jugend eine Fahrt ins brandenburgische Tropical Island. Ein solches Geschenk gab es noch nie, und kam wahnsinnig gut an.

Die Mitglieder des Vereins konnten sich im vergangenen Jahr wieder an einem Fest des Vereins erfreuen. Anstelle eines Sommerfestes wurde zum zweiten Mal ein Oktoberfest abgehalten.

Nach dem Resumée des Jahres 2013 folgte ein sehr spannender Ausblick für 2014. Schon nach den ersten Worten wusste man schon, dass das bereits angebrochene Jahr wieder sehr arbeitsreich aber auch spannend werden würde. Neben den alljährlichen Veranstaltungen (Osterfeuer, Martinsumzug und Weihnachtsmarkt) wird am 21.06.2014 ein Tag der offenen Tür für die Feuerwehr geplant. Hierbei soll die Feuerwehr der Öffentlichkeit und der Bevölkerung Hohendodelebens präsentiert werden. Vielleicht entscheidet sich dann doch der ein oder andere Bürger dafür in der Feuerwehr oder im Verein mitzuwirken.

Abschließend konnte der Vereinsvorstand neu besetzt werden. Das war notwendig geworden, da die Amtszeit des amtierenden Vorstandes abgelaufen ist. Der bisherige Vereinsvorsitzende Sascha Schmidt gibt den Staffelstab des Vereinsvorsitzes an seinen Stellvertreter Daniel Pohl ab. Weiterhin wurden Sven Adler als sein Stellvertreter und Susann Adler als Kassenwartin gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Christian Schulz (Protokollführer), Martin Gille (Vertreter der Feuerwehr), Rolf Bierstedt und Denny Kadanik (Beisitzer).

 

 

 

Jahreshauptversammlung Einsatzabteilung

 

Der Ortswehrleiter Jörg Drebenstedt berichtete vor den Gästen des Ortes (Herr Dr. Jander – Ortsbürgermeister), der Stadt (Frau Dammering – Leiterin Ordnungsamt, Kamerad Nevermann – Stadtwehrleitung), dem Landkreis (Kamerad Lange – Abschnittsleiter) und den Mitgliedern der Wehr über das Geschehen des Jahres 2013

 

 

Allen Einsatzkräften wird sicherlich das Hochwasser 2013 in Erinnerung bleiben. Allein die Kameraden aus Hohendodeleben wurden zu sechs Einsätzen gerufen, zu denen ihre Hilfe dringend benötigt wurde. Weiterhin unterstütze ein Kamerad bei der Besetzung des Funktruppwagens des Landkreises Börde. Fünf Kameraden, die bei jedem Einsatz dabei waren, leisteten innerhalb von acht Tagen jeweils 60,5 Stunden. Wenn die Feuerwehr grad nicht gefordert war, ging jeder Kamerad seiner beruflichen Tätigkeit nach, sodass viele hier doppelt belastet waren. Aber auch so hatte das Jahr 2013 einsatzmäßig einiges zu bieten. Insgesamt wurden durch die Hohendodeleber Brandschützer 750,5 Einsatzstunden bei 15 Einsätzen abgearbeitet, die von der normalen Ölspur über Verkehrsunfall bis hin zu Brandeinsätzen reichte.

Die Einsatzzahl liegt in etwa im Schnitt der letzten Jahre, welche aber durch immer weniger Kameraden abgearbeitet werden müssen. Derzeit sind in der Feuerwehr Hohendodeleben noch 22 Kameraden aktiv. Trotz intensiver Bemühungen in der Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung konnte noch kein steigender Trend erreicht werden. Die Zugänge stehen in etwa im gleichen Verhältnis mit den Abgängen. Zu den 22 Einsatzkräften kommen derzeit 4 Anwärter, die demnächst die Reihen der Einsatzabteilung verstärken werden. Leider wird an dieser Tatsache von der Politik sehr wenig geändert. Es scheint, als sei den Damen und Herren nicht bewusst, was passieren würde, wenn die Mitgliederanzahl weiterhin fällt. Ralf Lange (Abschnittsleiter) machte darauf aufmerksam, dass allein im ehemaligen Altkreis Bördekreis seit 2006 so viele Mitglieder verlorengegangen sind, wie die gesamte Westliche Börde Mitglieder hat (und das sind 12 Ortsfeuerwehren).

 

 

Ortswehrleiter Jörg Drebenstedt fühlt sich in der gesamten Thematik allein gelassen und fordert für die Mitgliedergewinnung weitreichendere und landesweite Projekte. Als Beispiel nannte er das Land Schleswig-Holstein. Dieses hat 10 Jahre benötigt, bis entsprechende Projekte Wirkung zeigten. In Sachsen-Anhalt ist in den letzten 10 Jahren dazu nichts passiert. Somit ist zu erwarten, dass in den nächsten 10 Jahren wiederum die Mitgliederzahl von insgesamt 12 Ortsfeuerwehren von der Liste verschwinden werden. Der Verlust an Mitgliedern ist in Hohendodeleben zum einen auf das Alter vieler Kameraden zurückzuführen. Sie gehen nach und nach in Rente und dürfen ab 65 nicht mehr am Einsatzdienst teilnehmen. Diese Fluktuation kann kaum durch nachrückende Kräfte ausgeglichen werden. Außerdem hat unsere Ortsfeuerwehr in den zurückliegenden Jahren einige Kameraden verloren, die einfach keine Wohnmöglichkeit vor Ort gefunden haben und somit zum Beispiel nach Magdeburg oder Umgebung umsiedeln mussten. Warum wird auch seitens der Stadt hier so wenig unternommen, um Wohnraum (z. B. Baugrundstücke) in Hohendodeleben zu schaffen?

Diesem Trend versucht die Feuerwehr jedoch aktiv mit Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr entgegenzuwirken. Derzeit haben wir es aufgrund guter Arbeit in der Jugendabteilung geschafft, dass unter den Einsatzkräften 11 Kameraden unter 27 Jahren sind. Aus der seit mehreren Jahren sehr aktiven Kinderfeuerwehr können erstmals 6 Kinder in die Jugendfeuerwehr übernommen werden, die hoffentlich später (in frühestens 8 Jahren) die Einsatzabteilung unterstützen werden. An der technischen Ausstattung der Wehr hat sich im zurückliegenden Jahr leider nicht viel verbessert. Das Rettungsgerät ist nun mehr als 20 Jahre alt, tropft wie eine Ölsardine und verzeichnet selbst beim Schneiden älterer Fahrzeuge (in etwa Baujahr des Gerätes) bereits massive Schwächen. Eine Personenrettung aus modernen Fahrzeugen scheint mit diesem Gerät unmöglich zu sein.

 

 

Dennoch gibt es auch positive Dinge zu berichten. Trotz der wenigen Kameraden können sich die Bürger Hohendodelebens sicher fühlen. Im Jahr 2013 waren tagsüber 11 Kameraden einsatzbereit. Sicherlich sind die Hochwassereinsätze dabei besonders zu erwähnen, aber im Großen und Ganzen ist die Hohendodeleber Wehr in der Lage einen erfolgreichen Löschangriff einzuleiten. Weiterhin hat sich die Ausstattung mit Einsatzbekleidung verbessert, da die Kleiderkammer der Stadt so langsam ins Laufen kommt und jeder Kamerad eingekleidet werden kann. Leider fehlen aber immernoch Dienstuniformen, besonders bei den Anwärtern. Im Bereich der Kinderfeuerwehr arbeiten derzeit erfolgreich 13 Kinder in Richtung Jugendfeuerwehr und die Jugendfeuerwehr ist im Jahr 2013 dreifacher Kreismeister nacheinander geworden und durfte den Wanderpokal des Kreisverbandes behalten.

 

 

 

Zum Abschluss seiner Rede dankte der Ortswehrleiter allen Kameraden und deren Angehörige, denn ohne Sie ist die Arbeit in der Feuerwehr nicht möglich. Leider wird aber auch viel Arbeit auf sehr wenige Leute abgeladen, was unbedingt verbessert werden muss.

 

Nach den Berichten wurden die Beförderungen vorgenommen und perspektivisch ein neuer Stellvertretender Ortswehrleiter gewählt. Zwei Kameraden stellten sich zu dieser Wahl auf und die Wehr entschied sich für Sascha Schmidt. Der derzeit noch amtierende Stellvertreter Martin Gille wird somit 2015 aus dem Amt ausscheiden und dieses in einem fließenden Übergang an Sascha Schmidt abgeben.

 

 

Beförderungern und Ehrungen:

- Sascha Schmidt: 10 Jahre aktive Mitgliedschaft

- Felix Magnus und Leo Lübke: Beförderung zum Feuerwehrmann

- Benjamin Eggeling und Sven Adler: Beförderung zum Löschmeister

- Marcus Drebenstedt: Beförderung zum Brandmeister

- Sven Drebenstedt: Beförderung zum Oberbrandmeister