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Kameraden absolvieren Atemschutzstrecke

 

Einmal im Jahr heißt es für alle Atemschutzgeräteträger unserer Ortsfeuerwehr: „Auf zur Atemschutzstrecke nach Oschersleben.“ Aus diesem Grund machten sich neun Atemschutzgeräteträger am 17.03.2018 auf den Weg in die FTZ (Feuerwehrtechnische Zentrale) nach Oschersleben.

 

Folgende Anforderungen werden benötigt um ein/e einsatzbereite/r Atemschutzgeräteträger/in bei der Feuerwehr zu sein. Er/Sie muss:

-          das 18. Lebensjahr vollendet haben;

-          körperlich geeignet sein; die Eignung wird durch eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach Grundsatz 26.3 in regelmäßigen Abständen festgestellt

-          die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert haben;

-          zum Zeitpunkt der Übung oder des Einsatzes gesund sein und sich einsatzfähig fühlen.

 

Zudem müssen alle Atemschutzgeräteträger einmal innerhalb eines Jahres eine Belastungsübung und eine theoretische Unterweisung in der Atemschutzstrecke absolvieren.

 

Bevor es an die Geräte und in die Kriechstrecke gehen konnte, erfolgte erstmal durch den diensthabenden Kreisausbilder Maik Schneemann, die ebenfalls vorgeschriebene theoretische Unterweisung.

 

 

Danach wurden dann die Geräte vorbereitet und auf Funktion geprüft, sowie die Füllstände der Sauerstoffflaschen kontrolliert und der Blutdruck gemessen.

 

 

Dann wurde die komplette Feuerwehrschutzkleidung und die Atemschutzgeräte angelegt um hintereinander die Geräte zu absolvieren. Dabei sind 20 Meter auf der Endlosleiter zu steigen, 200 m auf dem Laufband bei 5 % Steigung zu laufen, 2,5 Minuten Armergometer und 2,5 Minuten Fahrrad zu fahren.

 

 

Ohne eine Verschnaufpause ging es dann über eine 70 Grad Celsius warme Hitzeschleuse direkt in die Kriech- und Laufstrecke. Hierbei heißt es die 50 Meter lange Strecke mit ihren Hürden und Hindernissen im Trupp mit dem noch vorhandenen Luftvorrat und unter den erschwerten Bedingungen zu absolvieren.

 

 

Die Kriechstrecke ist zudem komplett verdunkelt und durch eine Nebelmaschine verraucht. Das vorgehen der Einsatzkräfte wurde durch den Ortswehrleiter Sascha Schmidt mit der neuen Wärmebildkamera der Ortsfeuerwehr Hohendodeleben beobachtet.

 

 

Seit neuestem wurde unsere Ortsfeuerwehr wegen ihrer Spezialaufgabe innerhalb des 1. Zuges in der Einheitsgemeinde Wanzleben-Börde mit einer neuen Wärmebildkamera ausgestattet. Eine solche Wärmebildkamera erleichtert den Einsatzkräften die Arbeit in schwierigen Einsatzlagen wie zum Beispiel bei der Personensuche und der Lokalisierung von Brandherden und Glutnestern. Das breite Verwendungsspektrum der neuen Wärmebildkamera wird ein intensives Thema in den kommenden Ausbildungsdiensten unserer Ortsfeuerwehr darstellen.

 

Alle der neun Feuerwehrkameraden haben die Belastungsübung in der Atemschutzstrecke erfolgreich absolviert, und sind damit für ein weiteres Jahr für den Atemschutzeinsatz einsatzbereit.