Letzte Einsätze

19.06.2019  
Ölspur
15.06.2019  
brennender PKW
10.06.2019  
Chlorgasaustritt

Anmeldung

Dienstabend Einsatzstellenbelüftung

 

Am 22.05.2013 fand stand bei der Feuerwehr erneut eine praktische Ausbildung im Bereich Einsatzstellenbelüftung auf dem Plan.

Nach einer kurzen Wiederholung und Einweisung in unseren Lüfter führten die Kameraden gemeinschaftlich mehrere Entrauchungsübungen durch. Bei einem angenommenen Wohnungsbrand ist ein Flur und der Brandraum verraucht gewesen.

 

Zwei Kameraden unter Atemschutz bei der Lageerkundung und anschließendem Schaffen
einer Abluftöffnung zur Rauchableitung

 

Aufgabe für die Kameraden sollte nun sein, zuerst den Flurbereich zu entrauchen, um eine gefahrlose Rettung der Person durchführen zu können. Anschließend wurde dann der Brandraum belüftet um auch dort für klare Sicht zu sorgen. Nachdem wir diese Übung abgearbeitet hatten, ging es zur nächsten Station. An dieser mussten die Kameraden die hydraulische Entrauchung mittels Hohlstrahlrohr durchführen. Dabei wurde die Toilette des Sozialtraktes der neuen Fahrzeughalle verraucht. Mittels entstehendem Unterdruck durch den Sprühkegel im Hohlstrahlrohr und einer Zuluftöffnung konnte die Toilette in kurzer Zeit vom Rauch befreit werden.

 

Aus der Toilette des Sozialtraktes dringender Wasserstrahl vom Hohlstrahlrohr und
mitgeführter Rauch

 

Da dann schonmal Wasser am Schlauch war, übten die Kameraden gleich noch den Einsatz eines Schlauchpaketes als Reserve für einen vorgehenden Angriffstrupp. Das Schlauchpaket wurde an den Angriffsschlauch angekuppelt und dann durch Öffnen des Absperrventils langsam befüllt und die Schlauchreserve in einem beengten Raum (wir haben unsere Umkleide dazu genutzt) so ausgelegt, dass der vorgehende Angriffstrupp problemlos seine Arbeit verrichten konnte.

 

Kamerad Marcus Drebenstedt beim Erläutern des Vorgehens im Innenangriff bei
Verwendung des Schlauchpaketes