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Chronik von 1926 bis 1950

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Hohendodeleben (Jahre 1926-1950)

Am 14.05.1931 kann die Feuerwehr letztendlich ihr 50jähriges Bestehen feiern. Zu diesem Festtag führt sie einen Löschangriff am Grundstück Karl Wilke, Magdeburger Tor 1, durch. Einen Tag später, am 15.05.1931, fand das 22. Feuerwehrkreisverbandsfest in Hohendodeleben statt, zu dem unsere Feuerwehr eine Schulübung und eine Angriffsübung vorführte. Ebenso gab es einen Umzug durch den Ort. „Ebenfalls im Jahr 1931 bekam die Feuerwehr ihre erste Motorspritze“ [2]

Abb.1: Motorspritze aus dem Jahr 1930 Ort: ehemalige Welle am Bäckerteich

„Während des Zweiten Weltkrieges sind viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zum aktiven Wehrdienst eingezogen. Um weiterhin einen Brandschutz im Ort zu gewährleisten, wird die Hitlerjugend zu diesem Dienst verpflichtet.“ [1] „Nach den Bombenangriffen auf Braunschweig, Hannover und Magdeburg wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Hohendodeleben dort eingesetzt.“ [2] „Nach Beendigung des Krieges beginnt am 17.09.1947 eine Serie von Bränden im Ort“ [1], „welche vermutlich auf Brandstiftung zurückzuführen sind.“ [2] „Als erstes fällt an diesem Tag die Scheune des Landwirts Lampe dem Feuer zum Opfer. Als nächstes brennt die Scheune des Bauern Besecke in der Matthissonstraße 31, und danach brennt die Scheune des Landwirts Gustav Riecke“ (am Bäckerteich) „in der Mittelstraße 5 lichterloh. Alle Scheunen brennen vollständig ab. Durch die Feuerwehr ist nichts zu retten. Die Ursache wird nie ermittelt. Es wird Brandstiftung vermutet. Auch in Niederndodeleben fallen in dieser Zeit einige Scheunen den Flammen zum Opfer. Unsere Wehr nimmt an den Löscharbeiten teil.“ [1]

„Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkten sich die politischen Veränderungen im Ostteil Deutschlands auch auf die Strukturen der Feuerwehren aus. So wurden die Feuerwehren mit Technik und Einsatzbekleidung nun vom Kreis ausgestattet, was dazu führte, dass die Hohendodeleber Wehr bis Anfang der 80er Jahre auf die Vorspanndienste der damaligen LPG angewiesen war, um die Technik zum Einsatzort zu bringen. Die Schutzbekleidung entsprach in dieser Zeit sicher auch nicht den Erfordernissen eines effektiven Unfallschutzes.“ [2]

Quellen:
[1] Anneliese Kups, Rosemarie Kretschmer, Margit Vogel und Erich Müller, „Chronik Hohendodeleben“, 25.10.2008
[2] Jörg Drebenstetd, „Festschrift zum 115jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hohendodeleben“, 1996